Der Lech Wałęsa Flughafen in Danzig baut einen Pier, der eine Verlängerung des bestehenden Passagierterminals T2 zum Westen hin bilden wird.
Die Umsetzung der Baumaßnahme läuft nach Plan. Die Arbeiten werden von dem Bauunternehmen Korporacja Budowlana DORACO realisiert. Der Bau begann letzten Herbst und soll im 4. Quartal 2021 abgeschlossen werden.
„Wir erweitern das Terminal, um in Zukunft Passagiere bedienen zu können, die innerhalb von ein oder zwei Jahren mit Sicherheit zu uns zurückkehren werden. Unsere Städte und unsere Region werden sich weiter entwickeln, unabhängig davon, wann die Corona-Pandemie endet. Wir brauchen Infrastruktur, die in der Lage sein wird, diese wachsenden und expandierenden Städte zu bedienen. Ein Teil dieser Infrastruktur ist der Flughafen, und das wichtigste Element davon ist das Terminal, wo die Passagiere bedient werden. Wir sollten sich vor der Zeit, in der wir leben, nicht fürchten, sondern in die Zukunft schauen und zuversichtlich sein, dass wir sehr bald wieder zur Normalität zurückkehren werden. Der Bau des Terminals verläuft reibungslos und strikt nach Plan. Auch kostenmäßig liegen wir in dem Rahmen, den wir uns gesetzt haben. Was uns während der weltweiten Pandemie sehr gut gelingt, ist eben der Bau des Piers“- sagt Tomasz Kloskowski, Geschäftsführer des Lech Wałęsa Flughafens.
Aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen haben die Pierbauer den traditionellen Richtkranz, der das Erreichen des höchsten Punkts des Bauobjekts symbolisiert, in einem engen Personenkreis, ohne Teilnahme von Gästen, aufgehängt.
„Der Bau des westlichen Piers des Danziger Flughafens ist an dem Punkt angelangt, wo traditionell auf der Baustelle der Richtkranz aufgehängt wird. Trotz der schwierigen Situation aufgrund der Corona-Pandemie werden alle Maßnahmen wie geplant realisiert. Das Bauobjekt hat seine Zielhöhe erreicht, jetzt wird an der Dacheindeckung gearbeitet, und es liegen noch Fertigstellungsarbeiten bevor, von denen die Fassadenarbeiten am sichtbarsten sind, weil sie dem neuen Gebäude Charakter verleihen. Ebenso wichtig sind die Arbeiten, die mit der Montage aller elektrischen, teletechnischen und sanitären Anlagen verbunden sind“, kommentiert Karol Zduńczyk, Geschäftsführer von DORACO.
„Großer Applaus für alle, die den Pier bauen, sowohl für den Auftragnehmer, seine Subunternehmer, Bauleiter und Projektmanager, als auch für die Mitarbeiter des Danziger Flughafens, darunter den Investmentmanager und die Inspektoren", fügt Tomasz Kloskowski hinzu.
Nach dem Ausbau des Passagierterminals wird der Flughafen Danzig fast 16.000 qm neue Fläche gewinnen (die jetzige Fläche beträgt ca. 45.000 qm). Der neue Pier wird Passagiere auf Linienflügen bedienen, die in Nicht-Schengen-Länder reisen, und ein Teil des neuen Objekts wird auch für Passagiere aus der Schengen-Zone bestimmt sein.