Lech-Wałęsa-Flughafen Gdańsk

Gesellschaftsbehörden

Foto von Tomasz Kloskowski, dem Präsidenten des Flughafens

Tomasz Kloskowski, Geschäftsführer

Aufsichtsrat

  • Piotr Ciechowicz
  • Piotr Grzelak
  • Marek Bogacki
  • Gaweł Jarosiński
  • Sławomir Kosakowski 
  • Łukasz Chaberski
  • Piotr Zientarski

Gesellschafter

Die Gesellschaft Port Lotniczy Gdańsk Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością wurde am 30. April 1993 gegründet. Bis 2003 führe die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit unter der Firma Port Lotniczy Gdańsk – Trójmiasto spólka z o. o., und früher - Port Lotniczy Gdańsk Rębiechowo spółka z o.o. Gesellschaftsorgane sind: Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat und Geschäftsführung. In 2004 erlangte die Gesellschaft als Erste in Polen das Zertifikat zum Management eines Flughafens öffentlichen Nutzens, das gemäß geltenden Vorschriften des Luftfahrtgesetzes erforderlich ist. Seit Mai 2004 trägt der Flughafen den Namen- Lech Wałęsa. Die Gründung der Gesellschaft machte den Flughafen zu einem kapital- und marktorientierten Unternehmen, das ein aktives Management der Infrastruktur des Flughafens betreibt, indem gleichzeitig die Entwicklung umgebender Gebiete stimuliert wird. Die Gesellschaft kontrolliert unmittelbar sämtliche Auslagen und Gebühren.

Gründungskapital

Das Geschäftskapital beträgt 139 560 000 PLN., Die Beteiligungsstruktur stellt sich folgendermaßen dar:

  • Gemeinde Danzig mit Städterechten [Poln. Gmina Miasta Gdańsk]: 4 953 Anteile mit dem Wert von 49 530 000 PLN
  • Woiwodschaft Pommern [Poln. Województwo Pomorskie]: 4 116 Anteile mit dem Wert von 41 160 000 PLN
  • Staatliches Unternehmen "Porty Lotnicze": 3 645 Anteile mit dem Wert von 36 450 000 PLN
  • Gemeinde Zoppot mit Städterechten [Poln. Gmina Miasta Sopot]: 962 Anteile mit dem Wert von 9 620 000 PLN
  • Gemeinde Gdingen mit Städterechten [Poln. Gmina Miasta Gdynia]: 280 Anteile mit dem Wert von 2 800 000 PLN

Neuigkeiten

Fast 1,5 Millionen Passagiere in Danzig im ersten Quartal 2026

15.04.2026 | 14:00

Fast 1,5 Millionen Passagiere in Danzig im ersten Quartal 2026

In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 zählte der Flughafen Danzig 1.476.668 Passagiere. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es wurden 13.066 Flugbewegungen gezählt, 14 % mehr als im Vorjahr. Der Charterverkehr legte deutlich zu. „Das Wachstum des Passagieraufkommens im ersten Quartal dieses Jahres liegt mit 7 % etwas unter Plan, wir hatten auf 10 % gehofft. Wir gehen jedoch weiterhin davon aus, dass die Passagierzahlen im gesamten Jahr die 8-Millionen-Marke überschreiten werden. Die durch den Konflikt im Nahen Osten bedingten Turbulenzen im Flugverkehr haben uns bisher nicht geschadet. Im Winter gibt es am Flughafen Danzig sowieso nur wenige Charterverbindungen in den Nahen Osten und in Regionen, die über Flughäfen wie Doha oder Dubai angeflogen werden und vom Krieg betroffen sind. Wenn man den gesamten Luftverkehrsmarkt betrachtet, so werden aktuell nur wenige Flüge gestrichen, und die Ticketpreise müssen aufgrund der steigenden Kosten für Flugbenzin höher sein. Wir sollten jedoch noch nicht in Panik geraten, sondern die Situation beobachten, insbesondere wie sich die Sommersaison entwickeln wird“, kommentiert Tomasz Kloskowski, CEO des Flughafens DanzigDie beliebtesten Reiseziele unserer Passagiere im ersten Quartal dieses Jahres waren London (106.494) und Oslo (92.508), gefolgt von Kopenhagen (88.890).Wir verzeichneten ein deutliches Wachstum im nicht-linienmäßigen Flugverkehr, einschließlich Charterflügen. Im ersten Quartal 2026 beförderten wir 80.714 Passagiere, ein Plus von 62,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die meisten Passagiere reisten nach Ägypten, in die Türkei, nach Spanien und Marokko.Wizz Air hatte im ersten Quartal 2026 den größten Marktanteil im Linienflugverkehr. Sie bediente 46,9 % der Verbindungen in Danzig, gefolgt von Ryanair (34,1 %) und Polskie Linie Lotnicze LOT (5 %) auf Platz drei.In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 erwirtschaftete der Flughafen einen Umsatzgewinn von 13.983 Millionen PLN und einen Reingewinn von 12.997 Millionen PLN.In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden 2.642 Tonnen Fracht über den Flughafen umgeschlagen.

Die „Sokół“ ist auf dem Danziger Flughafen gelandet

02.04.2026 | 09:00

Die „Sokół“ ist auf dem Danziger Flughafen gelandet

Das Terminal des Flughafens Danzig ist zum Heimathafen eines U-Boots geworden, genauer gesagt einer Nachbildung der ORP „Sokół“.Das Original befindet sich im Museum der Kriegsmarine in Gdynia am repräsentativen Küstenboulevard. Von 2002 bis 2018 war das U-Boot in der polnischen Marine im Einsatz und nahm an zahlreichen Übungen der Alliierten und der polnischen Marine, vorwiegend in der Ostsee, teil.Das Aufstellen des Modells der ORP „Sokół“ am Flughafen ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Tomasz Kloskowski, CEO des Lech Wałęsa Flughafens Danzig, und Tomasz Miegoń, Direktor des Museums der Kriegsmarine in Gdynia.Das Passagierterminal bot sich als idealer Ort an, um das Flaggschiff des Museums in Gdynia zu präsentieren. Das Modell des U-Boots kann für die Flughafengäste ein attraktives Objekt sein und gleichzeitig als Werbung für eine der größten Touristenattraktionen in Gdynia dienen.Das Modell der ORP „Sokół“ ist 2370 cm lang und wurde im Maßstab 1:20 aus Polyester gefertigt. Die Replik stammt vom renommierten Danziger Modellbauer Tomasz Poręba, dessen Modelle die Ausstellungen zahlreicher Museen in Gdynia, Danzig und Pommern bereichern.Die Geschichte der ORP „Sokół“:1.     Am 14. Februar 1967 wurde auf dem U-Boot KNM Stord (S-308) die Flagge der Königlichen Norwegischen Kriegsmarine gehisst. Die U-Boote des Typs Kobben wurden zur Verstärkung der Nordflanke der NATO gebaut. Dank der finanziellen Unterstützung der Vereinigten Staaten wurden zwischen 1964 und 1967 insgesamt 15 Boote dieses Typs gebaut. Sie waren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts in Bergen stationiert, als die Entscheidung getroffen wurde, sie aus dem Dienst zu nehmen.2.     Am 4. Juni 2002 wurde das Boot unter dem Namen ORP „Sokół“, als dritte Einheit unter polnischer Flagge, die diesen Namen trug, in die polnische Kriegsmarine aufgenommen. Es war das erste von vier Booten vom Typ Kobben (Sokół, Kondor, Sęp und Bielik) in der U-Boot-Flottille.3.     Am 8. Juni 2018 beendete die ORP „Sokół“ ihren Dienst unter der weiß-roten Flagge. Alle polnischen Boote des Kobben-Typs wurden zwischen 2017 und 2022 außer Dienst gestellt.4.     Im Jahr 2020 wurde „Sokół“ vom Museum der Kriegsmarine in Gdynia übernommen. Die Umgestaltung des Bootes für Ausstellungszwecke dauerte bis November 2024.5.     Im Jahr 2025 wurde die ORP „Sokół“ für Besichtigungen freigegeben. 

Dank der Unterstützung des Flughafens kehrt die einzigartige Bernstein-Kanone nach Danzig zurück

27.02.2026 | 12:00

Dank der Unterstützung des Flughafens kehrt die einzigartige Bernstein-Kanone nach Danzig zurück

Es ist gelungen, dieses außergewöhnliche Denkmal der europäischen Bernsteinhandwerkskunst zurückzukaufen. Die Kanone ist aus Bernstein und Gold gefertigt und mit Edelsteinen verziert. Sie entstand um 1660 in Danzig und kehrt nach Jahrhunderten in ihre Geburtsstadt zurück. Der Erwerb wurde aus Eigenmitteln des Museums von Danzig, mit Zuschüssen des Kulturministeriums sowie dank der Unterstützung des Flughafens Danzig und der Stiftung „Totalizator Sportowy“ finanziert.Das Exponat traf im April 2025 in Danzig ein. Nach der Durchführung von Echtheitsprüfungen und Analysen durch externe Sachverständige begann das Museum den Prozess der Beschaffung von Finanzmitteln. Der Kauf wurde Ende Dezember 2025 abgeschlossen. Die Neuanschaffung kann jetzt in der Dauerausstellung des Bernsteinmuseums in Danzig bewundert werden.„Die Kanone ist Teil des Erbes von Danzig, seines Handwerks, seiner Traditionen und seiner Identität. Gleichzeitig fügt sie sich in die langfristige Strategie ein, Danzig als Welthauptstadt des Bernsteins zu etablieren. Dank solcher Objekte können wir die Geschichte umfassender und überzeugender erzählen“, sagt Waldemar Ossowski, Direktor des Museums von Danzig.Die Kanone wird Michael Schödelook zugeschrieben, einem der bedeutendsten Bernsteinkünstler des Danziger 17. Jahrhunderts. Von 1827 bis 1999 befand sie sich im Besitz des französischen Zweigs der einflussreichen Bankiersfamilie Rothschild. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von Nazi-Deutschland beschlagnahmt, nach Kriegsende jedoch an ihre Eigentümer zurückgegeben. Im Jahr 2000 wurde sie bei Christie’s versteigert. Die Galerie Kugel in Paris bot sie erneut an, ursprünglich für 950.000 EUR; letztendlich wurde sie an das Danziger Museum für 650.000 EUR verkauft.  

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