Lech-Wałęsa-Flughafen Gdańsk
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Die ersten modernen Scanner kommen bereits im Juli nach Danzig

16.01.2026 | 14:00

Der Flughafen hat zwei Geräte zur Sprengstofferkennung bestellt.

Die neueste Generation der EDSCB C3-Scanner (Explosive Detection Systems for Cabin Baggage, Standard C3) ermöglicht die Kontrolle von Handgepäck mithilfe der Computertomographie-Technik. Die Scanner liefern 3D-Bilder, sodass das Handgepäck Laptops und andere große Elektrogeräte sowie Flüssigkeiten, Aerosole und Gele (mit einem Fassungsvermögen von maximal 2 Litern pro Verpackung) enthalten kann. Diese technische Lösung wird die Sicherheitskontrollen an Flughäfen erheblich beschleunigen und vereinfachen und gleichzeitig die Erkennung von Gefahren verbessern. 

Die neuen Scanner werden von dem in einer Ausschreibung gewählten Konsortium zweier Unternehmen, Dimark aus der Region Posen und Anglosec aus Warschau, an den Flughafen Danzig geliefert. Die Durchleuchtungsgeräte sollen im Juli 2026 installiert und in Betrieb genommen werden. Der Auftragswert beläuft sich auf über 9 Millionen Zloty. 

„Die Einführung der ersten Scanner zur Kontrolle von Handgepäck mit Computertomographie-Technik im Juli 2026 ist ein wichtiger Bestandteil der Modernisierung des Flughafens Danzig. Die modernen Geräte ermöglichen eine zügigere und effektivere Sicherheitskontrolle und bringen den Flughafen gleichzeitig auf ein höheres technologisches Niveau. Diese Investition verbessert den Standard der Passagierbedienung und bestätigt unser konsequentes Engagement für den Ausbau der Flughafeninfrastruktur”, sagte Tomasz Kloskowski, CEO des Flughafens Danzig.

Nachdem im Juli die ersten beiden modernen Scanner in Danzig in Betrieb genommen werden, wird der Flughafen nach und nach weitere Geräte bestellen und kaufen. Geplant werden insgesamt sogar 12 Stück. 

Computertomographen erstellen detaillierte 3D-Bilder, die es den Bedienern erleichtern, Sprengstoffe und illegale Gegenstände selbst in mikroskopisch kleinen Mengen aufzuspüren. Sie ermöglichen eine schnellere Abfertigung, reduzieren Warteschlangen und verringern die Anzahl der benötigten Geräte, wobei sie gleichzeitig weniger Energie verbrauchen. Sie sind von der Europäischen Zivilluftfahrtkonferenz (ECAC) und der amerikanischen TSA zertifiziert und entsprechen den höchsten europäischen und weltweiten Sicherheitsstandards.

Das Handgepäck wird auf ein Förderband gelegt, und der Scanner macht eine Reihe von Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Winkeln, um ein dreidimensionales Modell des Inhalts zu erstellen. Die Bediener können das Bild auf den Bildschirmen drehen und das Innere des Gepäcks mit bisher unerreichter Präzision analysieren. Gleichzeitig untersucht das System die chemische Zusammensetzung der Gegenstände auf Sprengstoffe und Drogen.

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