Lech-Wałęsa-Flughafen Gdańsk
83bb4206148e93bff3a36069296881

Die Entscheidung über den Ausbau des Passagierterminal ist gefallen

3 Unternehmen wollen die Landebrücke des Flughafenterminals T2 am Flughafen Danzig bauen. Sie haben deren Realisierung für Beträge in der Preisspanne von ca. 255 Mio. bis zu 263 Mio. PLN angeboten. Obwohl dies weiterhin teurer ist als geplant, bauen wir trotzdem!

Der Ausschreibungsausschuss hat am 6. August 2019 die Angebote von Firmen analysiert, die dazu bereit sind die Landebrücke zu bauen. Die Firma Budimex hat die Durchführung von Arbeiten für einen Betrag in Höhe von 263.069.627 PLN, das Unternehmen Hochtief für 262.993.137,47 PLN und Doraco für 255.229.228 PLN netto vorgeschlagen. Die bereitgestellten Angebote werden nun formell bewertet und im Nachhinein wird die Entscheidung über die Auswahl des günstigsten Kostenvoranschlags getroffen. 

Obwohl die erwähnten Angebote den Wert des zuvor geplanten Budgets übersteigen, hat die Geschäftsführung des Flughafens Danzig über die Baut der Landebrücke entschieden. Um den Bau finanzieren zu können, beabsichtigt die Geschäftsführung des Flughafens andere, kleinere Investitionen zu verlangsamen. „Der Bau der Landebrücke bildet für uns oberste Priorität aufgrund der möglichen Gewährleistung des Komforts unserer Fluggäste und Frachtführer, die nach/aus Non-Schengen reisen sowie angesichts der Verstärkung der Kapazität von der Sicherheits- und Passkontrolle für Fluggäste. Daher haben wir entschieden trotz höherer Kosten die Investition durchzuführen“- meinte Tomasz Kloskowski, der Vorsitzende der Geschäftsführung des Lech-Wałęsa-Flughafens Danzig.

Dann fügte er noch hinzu: ,,Ich versichere Sie, dass ohne ein paar andere, kleinere Investitionen der Flughafen weiterhin sicher ist und gut funktionieren wird. Zusätzlich haben wir vor noch Fördermittel aus der EU zu gewinnen.‘‘

Dank dem Ausbau des Passagierterminals um eine zusätzliche Landebrücke, gewinnt der Danziger Flughafen weitere 16 tausend Quadratmeter Nutzfläche. Vergrößert wird die Zentralzone der Sicherheits- und Passkontrolle und der Non-Schengenraum. Ferner wird die Gepäckausgabehalle ausgebaut und 2 Busausgänge errichtet. Geplant wird ebenfalls der Ausbau von internen Straßennetzen und Zufahrtstraßen zum Flughafen.
 

Teilen: