Lech-Wałęsa-Flughafen Gdańsk
Mitfinanziert durch die Europäische Union, Kohäsionsfonds. Mitfinanziert durch die EU, Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-T).

Westpier

Investitionsstatus:

Fertig
Der Pier befindet sich an der Westseite des bestehenden Terminals T2. Funktional handelt es sich um eine Verlängerung des Terminals T2 um weitere 180 Meter, mit einer Breite von 46 Metern. Von der Konstruktion her ist es ein völlig eigenständiges Objekt. An der Verbindung zwischen dem bestehenden Teil des Terminals und dem Pier wurde eine strukturelle Fuge vorgesehen.

Der Westpier ist als 2,5-geschossiges, teilunterkellertes Gebäude mit einer Grundrissabmessung von 180 × 46 Metern konzipiert. Die nordwestliche Ecke der Halle ragt über den Wendeplatz für Flughafenbusse, von dem aus zwei Treppenhäuser, die so genannten Bus-Gates, direkt in das erste Obergeschoss führen, zwischen denen sich ein Reinluftansaugelement für die Lüftungsanlage befindet. An der Südseite des Piers, wo sich das bestehende Flugzeugabstellvorfeld PPS 3 befindet, wurden vier Außentreppen (insgesamt gibt es zehn Treppenhäuser) errichtet, um den Zugang zu den Fahrgastbrücken zu ermöglichen, die die auf den Kontaktpositionen geparkten Flugzeuge bedienen.

Im Erdgeschoss des Piers wurde eine vergrößerte Gepäckausgabehalle gebaut, die insgesamt neun Gepäckbänder aufnehmen kann, darüber hinaus ein erweiterter Ankunftsgepäckbereich, ein Passkontrollbereich mit sechs Kontrollpunkten für die Dokumente der Fluggäste, die aus Nicht-Schengen- und Drittländern ankommen, sowie ein Kommunikationsbereich zu den Schengen-, Nicht-Schengen- und Drittland-Gates mit den dazugehörigen Bereichen: Service, Flughafenbedienung, Technik- und Sanitärräume. Auf der Nordseite des Piers wurde eine Busrampe zu den beiden Bus-Gates gebaut, die einen direkten Zugang vom Vorfeld zum ersten Stockwerk ermöglicht. Auf der Mezzanine-Ebene wurde eine Verlängerung des Transitkorridors analog zum bestehenden Teil des Terminals eingeführt. Im ersten Stockwerk wurde eine Abflughalle mit drei doppelten Non-Schengen- und einem Schengen-Safety-Gate errichtet. Es wurden Bereiche mit Räumen für den Grenzschutz, den Zoll und die Flughafenbedienung, sowie Sanitäranlagen und Passagierbereiche errichtet. Die räumliche Gestaltung der Halle mit ihren Kommunikationswegen und Nutzflächen stellt eine Verlängerung der bestehenden Halle des Terminals T2 dar.

Die charakteristische Form der mehrflächigen Dach- und Stahlkonstruktion, die ein Erkennungszeichen des Danziger Flughafens darstellt, diente als wichtigste Referenz bei der Gestaltung des neuen westlichen Piers. Das Dach des Piers ist ein typisches Shed-Dach mit Oberlichtern, die die Abflughalle im ersten Stock ausreichend mit Sonnenlicht versorgen. Es ist auf fünfarmigen Säulen gestützt, die von der Form her dem bestehenden Terminal ähnlich sind. Die großen Abstände zwischen den Stützen ermöglichen eine flexiblere Gestaltung des Innenraums.

Der westliche Pier bedient drei Passagiergruppen:

  • Passagiere aus Schengen-Ländern,
  • Passagiere aus Nicht-Schengen-Ländern,
  • Passagiere aus Drittländern mit erhöhten Kontrollanforderungen.

Je nach Flugaufkommen können die beiden Bus-Gates in die Schengen- oder Non-Schengen-Zone einbezogen werden. Die Trennung bzw. Anbindung an die Schengen-Zone ist dank einer mobilen Glaswand an der Zonengrenze möglich.

Zahlenangaben zu den Investitionen

Anzahl der oberirdischen Geschosse:2,5 Geschosse, einschl. Zwischengeschoss
Anzahl der unterirdischen Geschosse:1 Geschoss
Dachhöhe:ca. 15,7 m
Bebauungsfläche:8076,00 m²
Gesamtfläche:19105 m²
Gesamtnutzfläche netto:16341 m²
Gesamtvolumen:98574 m3

Galerie

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